Natur und Freizeit in Oldenburg

Natur und Freizeit in Oldenburg

Naturliebhaber kommen in Oldenburg nicht zu kurz. Auf dem Stadtgebiet laden zahlreiche Seen, Teiche, Grünanlagen und Wälder zum Spazieren und zu sportlichen Aktivitäten ein.

Seen und Teiche in Oldenburg

Auf dem Stadtgebiet von Oldenburg findet man eine Vielzahl von Seen und Teichen, die zum Baden, Fischen und zum Wassersport einladen. Bei den vier größeren Seen handelt es sich um den Kleinen Bornhorster See, den Großen Bornhorster See, den Blankburger See und den Tweelbäker See.

Kleiner und Großer Bornhorster See

Der Kleine und der Große Bornhorster See haben beide ihre Entstehung dem Ausbau des Schnellstraßenrings um Oldenburg zu verdanken. Das Aufschüttmaterial stammt aus den heutigen Seen. Beide Seen sind keine Badeseen, laden aber zum Spazieren und zu anderen Freizeitaktivitäten ein. Der Große Bornhorster See dient darüber hinaus als Angelgewässer und wird vom Sportfischer-Verein Oldenburg genutzt.

Blankenburger See

Der Blankenburger See ist ein weiterer Baggersee im Osten des Stadtgebiets. Dieser See dient ausdrücklich als Badesee. Zudem wird er gerne von Tauchern genutzt. Darüber hinaus wird er vom Sportfischer-Verein Oldenburg bewirtschaftet. Geangelt werden können unter anderem Aal, Barsch, Hecht, Karpfen, Rotauge und Zander.

Tweelbäker See

Der Tweelbäker See im Südosten von Oldenburg ist ein weiterer Baggersee. Obwohl offiziell kein Badesee, lädt das Gewässer zu zahlreichen anderen Freizeitaktivitäten ein. So hat der Oldenburger Yachtclub eine eigene Anlegestätte. Unweit des Sees betreibt der Bürgerverein Tweelbäke eine Dorfgemeinschaftsanlage mit Grillmöglichkeit. Für Spaziergänger, Radfahrer und Jogger eignet sich der vier Kilometer lange Rundweg um den Tweelbäker See und ist damit ein beliebtes Ausflugsziel.

Grünflächen und Wälder

Wen es in Oldenburg in die Natur zieht, der hat einige Möglichkeiten. Besonders die zahlreichen Gartenanlagen ziehen Menschen aus ganz Deutschland an.

Schlossgarten Oldenburg

Der Schlossgarten Oldenburg ist der öffentliche Park im Schlossgartenviertel. Auf 16 Hektar bieten die Parkanlagen geschwungene Wege durch wunderschön bepflanzte Gärten. Der Schlossgarten ist auch Heimat der ältesten Rhododendren Deutschlands und zahlreicher Bäume aus dem 18. Jahrhundert. Darüber gibt es historische Gebäude zu bestaunen, wie das Hofgärtnerhaus, den Teepavillon oder das Winterhaus. Der Schlossgarten bildet dabei das Zentrum der “Route der Gartenkultur”. Dieses Netzwerk zieht sich durch den ganzen Nordwesten Deutschlands und verbindet hunderte Gartenanlagen.

Landschaftspark Mühlenhunte

Der Landschaftspark Mühlenhunte liegt im Südosten von Oldenburg und ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Mühlenhunte. Auf dieser innerstädtischen Grünfläche werden regelmäßig Projekte und Veranstaltungen abgehalten. Zahlreiche Baumreihen und Hecken wurden bewusst gepflanzt, um den Eindruck einer Auenlandschaft zu erwecken. Das Besondere am Landschaftspark Mühlenhunte ist dabei, dass er die Innenstadt Oldenburgs mit dem Umland verbindet.

Osternbuger Utkiek

Mit dem Osternburger Utkiek beweist sich, dass man in Oldenburg weiß, wie man das Beste aus einer Situation macht. Auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie wurde eine umfassende Grünanlage und Naherholungsgebiet geschaffen. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 48 Hektar. Auf den Kuppen der Schüttkegel wurden spezielle Aussichtspunkte errichtet. Als eine der höchsten Erhebungen der Umgebung bieten sie einen wunderbaren Ausblick (Utkiek) auf die Stadt und das Umland.